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Griechische Mythologie |
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| Vorwort
DIE ENTSTEHUNG DER WELT
ZEUS
Die wichtigsten Götter der alten Griechen
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Zu meinen Favoriten der
Literatur zählt zweifelsohne die Griechische Mythologie.
Wiederum war es ein Buch das mein Interesse bereits vor fast
40 Jahren geweckt hat. Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei der
populären Sendung " die Millionenshow " eine Frage über dieses Thema zu hören
bekomme und ich dann in meinem Wissen stöbern kann um diese oder andere
Frage beantworten zu können. Ich
habe hier einige, meines Erachtens wichtige und interessante Passagen
zusammengefasst. Zu Beginn aller Dinge war der grenzenlose Weltraum, den die Dichter des Altertums das Chaos nennen. Trotzdem barg das Chaos schon die Grundbestandteile allen Wesens : Erde, Wasser, Luft und Feuer. Aus der ungeformten Leere ging Gaia, die Erde, und der der dunkle Tartaros, der Abgrund unter der Erde, hervor; neben diesen beiden aber erwuchs Eros, die im ewigen Weltall wirkende Liebe. Gaia, die Erde, erzeugte Meer und Himmel, welche die Alten Pontos und Uranos nennen. Auch die Titanen, die drei Kyklopen und die drei hundertarmigen Riesen sind Kinder der Urmutter Erde, denn Eros, die alles bezwingende Liebe, führte sie dazu, sich mit dem Meere und mit dem Himmel zu verbinden. Uranos, der Himmel, machte sich jedoch bald zum Herrn. Er war der Vater der riesigen einäugigen Kyklopen, den Erfindern der Blitze und den zwölf gewaltigen Titanen. Sechs Söhne und sechs Töchter waren es; Okeanos, Japetos, Kronos, der wohl bekannteste und Hyperion sind unter den männlichen und Tethys, Themis, Rhea und Theia unter den Töchtern die berühmtesten. Die Titanen wurden zu Stammväter und Stammmüttern späterer Göttergeschlechter. Okeanos ist der große Weltstrom der Erde und Meer ringsum umfließt. Seine Frau Tethys, die quellende, nährende Feuchtigkeit. Themis pflegte in der Weltordnung, Gerechtigkeit, Sitte und Naturgesetz. Aus der Ehe von Hyperion und und Theia sind die Sonne, der Mond und die Morgenröte hervorgegangen. Kronos den die Römer Saturnus nennen, ist der jüngste der Titanen und mit Rhea sollte er Uranos und Gaia in der Weltherrschaft folgen. Uranos fühlte sich von seinen eigenen Söhnen bedroht und verbannte sie in die Tiefen des Tartaros. Gaia versuchte ihre Kinder vor dem Hass des Vaters zu schützen und bat die Titanen um Hilfe. Nur Kronos der jüngere wagte es Ihr zu helfen. Mit einer scharfen Waffe, einer Sense, verstümmelte er den eigenen Vater, entriss ihm die Herrschaft und machte sich selbst zum König. Mit dieser Tat kam das Verbrechen auf die Welt. Aus den Blutstropfen aber, die von dem Getroffenen zur Erde hinabfielen, erwuchsen die Rachegöttinen, die Erinnyen und das Riesengeschlecht der Giganten. Furchtbar waren die Worte des verstümmelten Uranos, " Einst wird einer deiner Söhne dich vom Throne stoßen, so wie du es mir angetan hast " rief er seinem Sohne zu. Als dann bald darauf seine Gattin Kinder gebar, verschlang er sie jedesmal nach der Geburt : seine Töchter Hera, Hestia und Demeter und seine Söhne Hades und Poseidon. Nur mit einer List gelang es Rhea das nächste ihrer Kinder vor dem Tode zu retten. Auf der Insel Kreta wurde Zeus geboren. Als Zeus herangewachsen war trat er vor seinen Vater Kronos und zwang ihn die unsterblichen Kinder, die er verschlungen hatte wieder herauszugeben. Nun sollten sich die Worte des sterbenden Uranos erfüllen. Zeus begann vom thessalischen Olymp den Kampf gegen Kronos und dessen Brüdern den Titanen. Den Kyklopen und den hundertarmigen Riesen gab Zeus die Freiheit wieder und machte sie zu seinen Verbündeten im Kampf gegen Kronos. Sogar einige Titanen, Okeanos, Tethys und Themis standen Zeus zur Seite. Mit Hilfe einer von den Kyklopen erzeugte Waffe, den Donnerkeilen gelang Zeus der Sieg und war fortan der Herrscher der Welt. Als Dank für die Hilfe teilte er die Weltherrschaft mit seinen Brüdern. Während Hades die Unterwelt bekam, gab er Poseidon die Gewalt über die Meere. An Zeus` Seite lebte die Göttin Hera als seine Gemahlin, aus dem Schaum des Meeres entstieg seine Tochter Aphrodite, die Göttin der Liebe und der Schönheit. Aus einer Beziehung mit Leto einer Tochter des Titanen Koios entstanden Apollon, der Gott des Heils und der Ordnung und dessen Schwester Artemis. Zeus` Lieblingstochter aber war Pallas Athene, die Göttin der Klugheit. Andere Gottheiten traten in den Kreis der der Himmlischen wie Iris, die Götterbotin und Hephaistos der als Sohn von Zeus und Hera die Schmiedekunst beherrschte und die Macht des Feuers bezähmte. Noch war die Weltordnung nicht gesichert, Gaia die Urmutter der Erde sah ihre Söhne in der Unterwelt schmachten. Mit Hilfe des hundertköpfigen feuerspeienden Typhon stachelte sie die Giganten erneut zum Kampf gegen Zeus an. Die Götter nahmen alle am Entscheidungskampf gegen die Riesen teil. Zu guter letzt blieb aber Zeus der Sieger und niemand wagte es fortan ihm seine Herrschaft streitig zu machen.
APHRODITE die Göttin der Liebe und der weiblichen Anmut, ihr ständiger Begleiter ist EROS APOLLON auch Phoibus Apollon, der Gott der Weisheit, der delphischen Orakels und der Schönen Künste. ARES der Gott des Krieges ARTEMIS die Göttin der Jagd und des Waldes. ATHENE die Göttin der Klugheit , Schutzgöttin der Stadt Athen. BACCHUS oder DIONYSOS der Gott des Weines und der Geselligkeit, begleitet von den Satyrn und Bakchantinen. CHARITEN die drei "Grazien" Göttinen der Schönheit und der Lebensfreude. DEMETER die Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit. EOS die Göttin der Morgenröte ERINNYEN die Rachegöttinen EROS der Liebesgott ausgerüstet mit Pfeil und Bogen, von Hephaistos geschmiedet. HADES der Gott der Unterwelt HELIOS der Sonnengott, Bruder des Eos. HEPHAISTOS der Gott des Feuers und der Schmiedekunst. HERA Gattin des Zeus. HERMES der Götterbote, Gott des Handels und des Verkehrs, schuf die Hirtenflöte Syrinx. HOREN die Göttinen der Jahres und Tageszeiten. IRIS die Göttin des Regenboges, Botin des Zeus und Dienerin der Hera. MOIREN Klotho, Lachesis und Atropos, die Schicksalsmächte die den Faden des Menschenlebens spinnen, drehen und abschneiden. MUSEN die neun Musen, Töchter des Zeus sind Begleiter Apollons, Schützerinnen der schönen Künste. KLIO ......................Muse der Geschichte MELPOMENE..... Muse des Trauerspiels TERPSICHORE... Muse der Tanzkunst THALIA...................Muse des Schauspiels EUTERPE.............Muse der Musik ERATO..................Muse des Gesangs URANIA.................Muse der Sternenkunde POLYHYMNIA.......Muse der Beredsamkeit KALLIOPE.............Muse des Heldengedichts NYMPHEN Begleiterinnen der Artemis. PAN Sohn des Hermes, Hirtengott mit der Syrinx. PHERSEPHONE Tochter der Demeter und des Zeus, Gemahlin des Hades. POSEIDON der Gott der Meere, Bruder des Zeus. SATYRN und BAKCHANTINEN die Begleiter und Begleiterinnen des Bacchus. TETHIS eine der Meersgöttinnen UNTERWELT, in Hades Reich führt der Fährmann Charon die Seelen der Abgeschiedenen über den Acheron, den Totenfluß in das Reich der Schatten. Vor dem Eingang wacht Kerberos der dreiköpfige Höllenhund. Dort fließt auch die Styx, die "Verhaßte", die Tochter des Okeanos. Die tiefste Tiefe der Unterwelt ist Tartaros. ZEUS der Vater der Götter. Das Zeichen seiner Macht ist ein Bündel Blitze. Mit diesen Grundkenntnissen kann bei einem Quiz nichts mehr schiefgehen. bald geht es weiter mit........Prometheus......der eigentliche Schöpfer der Menschheit. den Qualen des Tantalos und den Strafen des Sisyphos. und vielem mehr. PROMETHEUS Die Welt war geschaffen. Himmel und Erde hatten darin ein festes Gefüge. Tiere waren geschaffen worden. Aber es fehlte noch ein Geschöpf, das berufen war mit seinem Geist die weite Welt zu beherrschen. Da betrat Prometheus die Erde. Ein Enkel des Uranos und Sohn des Titanen Japetos, dessen Geschlecht einst durch Zeus entthront und in den Tartaros verbannt worden war. Prometheus der von seinem Vater Erfindungsgeist und Klugheit geerbt hatte, wusste von dem göttlichen Samen der in der Erde verborgen war. Er nahm Ton und formte daraus eine Gestalt, gab der Gestalt sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften mit. Seine Freundin Pallas Athene blies der Gestalt ihren Atem ein und gab dem Menschen damit den Geist. So entstanden die ersten Menschen. Er war sehr fleißig und bald war die Erde mit unzähligen Menschen bevölkert. Anfangs noch planlos in deren Tun, war er Ihr Lehrmeister. Sie begannen Schiffe zu bauen und segelten durch die Weltmeere, errichteten Häuser, nur eines fehlten den Menschen : das Feuer. Die Götter gewährten den Menschen Schutz und verlangten im Gegenzug Anerkennung nur der Besitz des Feuers blieb ihnen verwehrt. Prometheus, findig wie er war stahl aber mit Hilfe des Sonnengottes das Feuer und brachte es den Menschen. Zeus war erzürnt und schickte den Menschen eine wunderschöne Jungfrau die von allen Göttern mit einer unheilvollen Gabe beschenkt worden war. Es war Pandora. Nichts Böses ahnend nahm Epimetheus trotz der Warnung seines Bruders Prometheus ihr Geschenk, eine schöne Büchse an. Kaum war die Büchse geöffnet worden, verbreiteten sich auf der Erde Krankheiten, Übel und Schmerzen. Ein einziges Gut war in der Büchse verborgen, die Hoffnung. Doch ehe sie entweichen konnte verschloss die Götterbotin die Dose. Das war die bittere Rache des Zeus für den Frevel. Prometheus aber wurde von Hephaistos an einen Felsen geschmiedet, ohne Speise und Trank ohne Schlaf, aufrecht stehend kam täglich ein Adler und fraß von seiner Leber, die sich immer wieder erneuerte. Viele Jahrhunderte dauerten diese Leiden und erst der Halbgott Herakles hatte Mitleid mit dem gequälten und befreite ihn von seiner grausamen Haft.
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